CDU setzt auf innovative Heiztechniken
Mitglieder diskutieren über Baugebiet Masbeck
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Dirk Dirks informierte mit anderen Fraktionsmitgliedern über aktuelle Projekte in Havixbeck.Havixbeck. „Harte Arbeit, Geschlossenheit und ein engagierter Wahlkampf“, das waren nach den Worten von Dirk Dirks, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands, die Gründe für die erfolgreiche Kommunalwahl 2025. Mit zwölf Ratsmitgliedern stellt die Partei eine starke Fraktion im Gemeinderat. Dessen Arbeit war ein Thema auf der Mitgliederversammlung im Gasthof Kemper. Dabei ging es insbesondere um die Energieversorgung im neuen Baugebiet Masbeck.
Durch die Regularien führte zunächst CDU-Kreisgeschäftsführer Hendrik Klöpper. Ausführlich diskutierten die Mitglieder dann über aktuelle kommunalpolitische Fragen. Dirks betonte den Wunsch der CDU, konstruktiv mit den anderen Fraktionen im Rat zusammenzuarbeiten: „Es geht um Havixbeck, nicht um Parteien.“
„Die CDU trägt den Ansatz mit, im Neubaugebiet Masbeck innovative Heiztechniken zu nutzen“, unterstrich Dirks. Ratsmitglied Christian Albrecht erläuterte, wie das vorgesehene Kalt-Nahwärme-Netz technisch funktioniert. Dafür seien mehrere tiefe Bohrungen, die bis zu 250 Meter ins Erdreich gehen, notwendig. Eine komplexe Aufgabe, für die aus gutem Grund Gelsenwasser übernimmt. „Die Gemeinde hat dafür weder Erfahrung noch Kapazitäten“, so Albrecht.
Dass jeder Häuslebauer sich für eine eigene Lösung zur Wärmeversorgung entscheide, sei nicht möglich: „Dann rechnet sich das Projekt nicht.“ Um Fördermöglichkeiten nutzen zu können, müsse das Baugebiet nun zügig geplant werden. Albrecht geht von 75 Prozent vermarktbarer Fläche aus. Weniger Wohnen und mehr grün, wie ursprünglich vorgesehen, sei nicht wirtschaftlich und treibe die Grundstückspreise in die Höhe.
Havixbeck brauche neue Bürgerinnen und Bürger, schon um die Kitas zu sichern. „Schließungen wegen sinkender Kinderzahlen wie in anderen Kommunen drohen zur Zeit hier aber nicht“, stellte Albrecht klar. Aus der Versammlung wurde deutlich, dass nicht nur Wohnen ein Thema sei. „Wir brauchen mehr Gewerbe und Arbeitsplätze“, hieß es.
Ratsmitglied Jens Thewes informierte über einen Besuch des Fachausschusses auf dem Friedhof. Er sprach von einer positiven Entwicklung, seit die Gemeinde die Pflege vor gut einem Jahr wieder selbst übernommen habe. Außerdem stellte Thewes die Zahl der Mitglieder vor: Aktuell gehören 156 Havixbeckerinnen und Havixbecker der CDU an.